Interkulturelles Zusammenleben und Geschichte
Ein besonderes Zeichen der multikulturellen und -religiösen Geschichte Istanbuls ist die Hagia Sophia, die als Hauptkirche des Christentums gebaut wurden und nach der osmanischen Eroberung zur größten Moschee des Osmanischen Reiches umgewidmet wurde. Die reichen Mosaiken der ursprünglichen Kirche sind noch erhalten, Zusätze der Moscheenutzung sind hinzugekommen (bspw. Gebetsnische Mihrab und Kanzel Minbar). Der Staatsgründer der modernen Türkei, Ata Türk, hat die Moschee zu einem Museum umgestalten lassen.
Gleich neben der Hagia Sophia liegt die Blaue Moschee des berühmten Architekten Sinan. Sie steht in ihrer Größe und Eleganz der Hagia Sophia nicht nach. Hier konnten wir den Ruf zum Gebet verfolgen und das Gebäude besichtigen.
Badekultur
Der nächste Programmpunkt stand ganz im Zeichen der Badekultur und der Wasserversorgung der Stadt. Wir besichtigten die Yerebatan Sarnıcı (Yerebatan-Zisterne), die u.a. die Wasserversorgung des nahen Topkapi-Palastes sicherstellte.
Jugendaustausch und Kultur
Am Abend bestand wieder die Möglichkeit, das Gepgenc-Festival in SantralIstanbul zu besuchen. Neben den zahlreichen Möglichkeiten, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, standen die Konzerte der Roma-Band „Sulukule Roman Orkestrasi“ und der Crossover-Sängerin und Band „Baba Zula“im Mittelpunkt.
Besonders das Sulukule Roman Orkestrasi aus Istanbul zeigt eine weitere multikulturelle Facette der Stadt. Der Stadtteil Sulukule liegt im Schatten der byzantinischen Landmauer und gilt als eine der ältesten Siedlungen der Roma. Im Zuge der Stadterneuerung Istanbuls bestehen aber Pläne, die Roma umzusiedeln und das Viertel grundlegend zu verändern. Dagegen formieren sich aber verstärkt Proteste.
Tag 3: Sonntag, 13. April

Hagia Sophia

Yerabatan Sarnici

Hagia Sophia - Mosaik

Sultanahmet Camii (Blaue Moschee)